Der Kreisfeuerwehrverband Erding
Vor 10 Jahren wurde der Kreisfeuerwehrverband Erding (KFV) gegründet. Durch das gemeinsame Wirken des Verbandes und der Kreisbrandinspektion, konnte bis heute einiges erreicht werden und die Bemühungen werden nicht enden.
|
Die Vorstandschaft des KFV Erding setzt sich derzeit zusammen:
Vorsitzender: Willi Vogl, Kreisbrandrat (Erding) Stellvertr. Vorsitzender: Martin Angermaier, Kreisbrandinspektor (Westach) Stellvertr. Vorsitzender: Andreas Pröschkowitz, Kreisbrandinspektor (Erding) Stellvertr. Vorsitzender: Ludwig Wimmer, Kreisbrandinspektor (Niederneuching) Schriftführer: Markus Sedlmeir (Niederneuching) Stellvertr. Schriftführer: Norbert Simmet (Oberding) Kassier: Anton Grill, Kommandant (Forstern) |
|
Neben der Förderung der Aus- und Fortbildung, z. B. durch die Mitfinanzierung des Mobilen Brandhauses für Atemschutzgeräteträger, den Bau und die Finanzierung einer mobilen Gefahrgutübungsanlage und die Erstellung einer mobilen Flash-Over-Box zur Darstellung der im Feuerwehreinsatz bestehenden Gefahr der Rauchgasdurchzündung sowie der Organisation und Unterstützung der Jugendarbeit durch überörtliche Veranstaltungen, ist die Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Aufgabe des Verbandes.
Immer noch sterben 95% der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung. Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Heimrauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft den nötigen Vorsprung, um sich und seine Familie in Sicherheit bringen zu können.
Alle Jahre wieder nutzt der KFV daher beim Kreisfeuerwehrtag die Möglichkeit, die Bevölkerung entsprechend zu informieren. |
|
|
|
Die früher allseits für die Feuerlöscher-Übungen eingesetzten Ölwannen waren einfach nicht mehr zeitgemäß. Schwarze Rauchwolken über dem Übungsort vermittelten kein gutes Bild. Zudem kann nicht gerade behauptet werden, dass die lichterloh brennende Füllung einer Ölwanne besonders realitätsnah ist. Selten wird z. B. der Lehrer an einer gemeindlichen Schule einen Flüssigkeitsbrand von 1-2 m² löschen müssen. Der neue Feuerlöschtrainer erlaubt nun gasbetrieben umweltfreundliche Löschübungen an den der Realität nachempfundenen Situationen, wie dem Brand eines Papierkorbes. |