Aktuelles
🧊 Vorsicht auf Eisflächen!
Das Betreten von Eis ist nur bei ausreichender und gleichmäßiger Eisstärke sicher.
Da diese für Laien nicht zuverlässig beurteilt werden kann, besteht schnell Lebensgefahr durch Eiseinbruch.
📄 Unser Infoblatt informiert über die Risiken und das richtige Verhalten. Ihr findet es hier:
www.kfv-erding.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-11_Infoblatt_Eiseinbruch-1.pdf
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Gefährlicher Mittlere Isar-Kanal: Vorsicht beim Gassigehen – Hund, Halter und Retter in Lebensgefahr!
Der Mittlere Isar-Kanal ist kein harmloser Spazierweg. Immer wieder müssen die BRK-Wasserwacht im Landkreis Erding und die Feuerwehren zu Einsätzen ausrücken, nachdem Hunde ins Wasser geraten waren und ihre Halter versuchten, ihnen hinterherzuspringen oder beim Rettungsversuch des Tieres hineinrutschten. Allein in diesem Jahr kam es bereits zu zwei solchen Einsätzen – mit teils erheblicher Gefahr für alle Beteiligten.
So verständlich der Wunsch ist, dem eigenen Hund sofort zu helfen: Wer im mittlere Isar-Kanal ins Wasser geht, bringt sich selbst in akute Lebensgefahr. Die Strömung, das kalte Wasser und die überwiegend ausgekleideten Wände sowie teilweise schwer zugängliche Ufer machen Rettungsversuche durch Laien extrem gefährlich. Besonders in den Wintermonaten kann ein Sturz ins Wasser lebensbedrohlich sein und im schlimmsten Fall tödlich enden.
Dabei wird häufig unterschätzt, dass auch angeleinte Hunde ein Risiko darstellen. Hunde besitzen einen natürlichen Jagdtrieb. Werden beispielsweise Enten oder andere Wasservögel durch Spaziergänger aufgeschreckt, kann es passieren, dass ein Hund plötzlich nachsetzt. Gerät ein größerer oder kräftiger Hund dabei in die Strömung des Isarkanals, besteht die Gefahr, dass er seinen Halter mit ins Wasser reißt. Innerhalb weniger Sekunden entsteht so eine lebensbedrohliche Situation für Mensch und Tier.
Zusätzlich erhöhen winterliche Bedingungen die Gefahr erheblich. Schnee und Eis machen den Uferbereich rutschig, zudem können Gefahrenstellen wie steile Kanten, Böschungsabbrüche oder unebener Untergrund durch Schnee verdeckt und für Spaziergänger nicht erkennbar sein. Ein Ausrutschen oder Fehltritt kann dann unmittelbar zum Sturz ins Wasser führen.
Kommt es dennoch dazu, dass ein Hund in den Isarkanal fällt, gilt: Niemand darf sich selbst in Gefahr begeben. Eigenständige Rettungsversuche aus dem Wasser können die Lage dramatisch verschärfen. Stattdessen sollte umgehend der Notruf 112 verständigt werden. Darauf weisen Kreiswasserwacht und der Kreisfeuerwehrverband Erding e.V. ausdrücklich hin. „Unsere Einsatzkräfte verfügen über die notwendige Ausbildung, Ausrüstung und Erfahrung, um Menschen und Tiere möglichst sicher zu retten“.
Jeder dieser Einsätze fordert und gefährdet zudem die ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserwacht. Sie riskieren ihre Gesundheit und opfern ihre Freizeit. Gleichzeitig entstehen erhebliche Kosten – oft in Situationen, die durch verantwortungsbewusstes Verhalten vermeidbar wären.
Die klare Botschaft von Feuerwehr und Wasserwacht lautet daher: Vermeidung statt Rettung. Spaziergänge am Isarkanal dürfen nur mit gut erzogenen, zuverlässig kontrollierbaren Hunden erfolgen – und immer mit ausreichend Abstand zum Wasser. Unachtsamkeit kann hier fatale Folgen haben.
Feuerwehr, Wasserwacht und Rettungsdienst sind im Notfall selbstverständlich zur Stelle. Umso wichtiger ist es, durch verantwortungsbewusstes Handeln dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst zu solchen gefährlichen Situationen kommt.
Bild: Freiwillige Feuerwehr Oberneuching
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da könnt ihr noch so viel warnen jeder denkt mein hund folgt und tut nix und lassen ihn ohne leine laufen... und ihr dürft dann wieder kopf und kragen riskieren und wenn dann stellt es wenigstens in rechnung und zwar doppelt dann lernen sie es vielleicht
wie war das noch mit der leine?
Hier ist dringend die Leinenpflicht durchzusetzen! An der Leine würde die Problematik nicht entstehen!!
Leinenpflicht!
Leine hilft
Motorsägenlehrgänge erfolgreich abgeschlossen!
Feuerwehren werden oft zu Sturmeinsätzen gerufen, bei denen Motorsägen benötigt werden. Da diese gefährlich sind, ist eine umfassende Ausbildung wichtig. Daher wurden vor kurzem erneut zwei jeweils 14-stündige Lehrgänge mit speziell geschulten Ausbildern durchgeführt, aufgeteilt in Theorie (Schutzausrüstung, Motorsägen-Funktion, Wartung) und Praxis (Kettenpflege, Einstellungen, Starten und Fälltechniken).
Im Forst übten die Teilnehmer diverse Schnitttechniken und Spannungsreduktion am Simulator, der realistische Bedingungen simuliert. Alle bestanden die Ausbildung und bewerteten sie positiv.
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Sicherheit in der Adventszeit: wir geben sieben Tipps
In der dunklen Jahreszeit sorgen Adventskränze, Gestecke und Kerzenschein für eine stimmungsvolle Atmosphäre in vielen Wohnungen. Doch die romantische Beleuchtung birgt auch erhebliche Gefahren. Wenn aus einem kleinen Kerzenlicht ein Feuer entsteht, ist es mit der Besinnlichkeit schnell vorbei. Der Kreisfeuerwehrverband Erding ruft daher die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zu besonderer Vorsicht auf.
Gerade in der Advents- und Vorweihnachtszeit verzeichnen wir immer wieder Wohnungsbrände, die auf den sorglosen Umgang mit Kerzen zurückzuführen sind. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann schwere Folgen haben.
Zum Start des Advents informieren wir über die wichtigsten Brandrisiken und geben praktische Hinweise, wie sich Feuergefahren reduzieren lassen. Besonders Adventskränze und trocknendes Tannengrün werden in dieser Zeit schnell zu gefährlichen Brandherden.
Sieben einfache Tipps zur Vermeidung von Bränden:
• Kerzen immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung stellen.
• Kerzen nie in der Nähe von brennbaren Materialien oder in Zugluft positionieren.
• Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen!
• Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig löschen, bevor sie vollständig heruntergebrannt sind.
• Trockene Tannenzweige entfernen, da sie extrem leicht entflammbar sind.
• In Haushalten mit Kindern oder freilaufenden Haustieren elektrische Kerzen verwenden, die den VDE-Bestimmungen entsprechen.
• Bei elektrischen Lichterketten – besonders im Außenbereich – auf eine sichere Stromversorgung achten und Steckdosen nicht überlasten. Auch elektrische Beleuchtung sollte in Abwesenheit idealerweise ausgeschaltet sein.
Der Kreisfeuerwehrverband Erding e.V. wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern eine sichere und ruhige Adventszeit.
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Hochwasser, Massenpanik, Zugunglück und Waldbrand -
Aktive aus mehreren Feuerwehren absolvieren erfolgreich Ausbildung für stabsmäßige Einsatzleitungen
Großschadenereignisse stellen Einsatzleitungen regelmäßig vor enorme Herausforderungen. Um in Katastrophenfällen bestens vorbereitet zu sein, wurden im Landkreis Erding nun zwölf Einsatzkräfte in der Arbeit von stabsmäßig organisierten Einsatzleitungen geschult – mit großem Erfolg.
Großschadenereignisse verlangen von den Einsatzleitungen höchste Konzentration, umfassendes Fachwissen und eine effiziente Organisation. In solchen Situationen werden sie durch speziell geschulte Unterstützungsgruppen begleitet, die stabsmäßig aufgebaut sind und den Einsatzleiter umfassend entlasten. Der Stab bereitet wichtige Entscheidungsvorschläge vor, plant den Kräfteansatz, Schichtwechsel sowie die Versorgung mit Betriebsmitteln und Einsatzmaterial. Weitere Funktionen kümmern sich um Kommunikationskonzepte und die Organisation von Presseterminen. Die Stabsfunktion S3 führt alle Informationen zusammen und entwickelt Handlungsoptionen für die nächsten Einsatzschritte.
Um die Feuerwehren im Landkreis Erding für diese anspruchsvollen Aufgaben zu wappnen, führten Kreisbrandrat Florian Pleiner und Kreisbrandmeister Martin Bauer vom 10. bis 22. November 2025 einen speziell dafür konzipierten Lehrgang durch. Unterstützt wurden sie dabei von weiteren erfahrenen Führungskräften aus dem Einsatzdienst. Insgesamt nahmen zwölf Einsatzkräfte aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises an der Ausbildung teil.
Neben fundierten theoretischen Grundlagen legten die Ausbilder besonderen Wert auf praxisnahe Übungen. Mehrere realitätsnahe Führungssimulationen sorgten dafür, dass die Teilnehmer das erworbene Wissen unmittelbar anwenden und vertiefen konnten. Diese Trainings ermöglichten es, das Zusammenspiel der Stabsfunktionen zu erproben und Entscheidungsprozesse unter Einsatzbedingungen zu optimieren.
Den Abschluss bildete eine anspruchsvolle Prüfung, die alle Teilnehmer mit Bravour meisterten. Damit stehen dem Landkreis Erding nun weitere qualifizierte Einsatzkräfte zur Verfügung, die bei Großschadenlagen einen wichtigen Beitrag zur professionellen und sicheren Einsatzbewältigung leisten können.
Die Teilnehmer stammten aus den Feuerwehren:
Freiwillige Feuerwehr Altenerding
Freiwillige Feuerwehr St. Wolfgang e.V.
Freiwillige Feuerwehr Finsing
Freiwillige Feuerwehr Taufkirchen/Vils
FF Reichenkirchen
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Wetterwarnungen
Keine Wetterwarnungen für die Region Erding vorhanden.




